10 000 Franken für Jungforscher
Thomas Meier am 3. 6. 2009Der Schweizer Siemens Excellence Award 2009 geht nach Graubünden
Der mit 10 000 Franken dotierte Siemens Excellence Award geht an Rudolf Jörg und Philipp Triet von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur. Mit ihrer Diplomarbeit “Optical Code Sensor” gewinnen die beiden Bündner die nationale Auszeichnung, für die alle Preisträger der fünf regionalen Awards nominiert waren.
Mit dem Excellence Award will Siemens Schweiz junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motivieren. Neben der wissenschaftlichen Leistung werden vor allem der Innovationsgrad und die gesellschaftliche Relevanz sowie die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit bewertet.
Rudolf Jörg (Igis / Landquart) und Philipp Triet (Igis / Landquart) beeindruckten mit ihrer Arbeit “Optical Code Sensor” die Jury, die aus Professoren der am Award teilnehmenden fünf Fachhochschulen gebildet wurde. weiter lesen
Der schnellste Rechner Europas steht in Jülich
Thomas Meier am 3. 6. 2009Wie Welt Online berichtet ist der Superrechner Jugene in Jülich eingeweiht worden.
Eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde, sechs Petabyte Festplattenspeicher, 72.000 Prozessoren – die Spezifikationen des Supercomputers Jugene sind gewaltig. Jetzt ist der schnellste Rechner Europas in Jülich eingeweiht worden. Er könnte die Wissenschaft grundlegend verändern. weiter lesen
IBM und ETH legen Grundstein für gemeinsames Nanotech-Center
Thomas Meier am 2. 6. 2009
Versenken eine Zeitkapsel, gefüllt mit Gaben und Gedenkstücken: (v.l.n.r.) Werner Escher, Antje Rey, Prof. Dr. Dimos Poulikakos, Dr. Paul Seidler, Hesham Ghoneim.
Die ETH Zürich und das IBM Forschungslabor Zürich haben heute den Grundstein für ein gemeinsames Forschungszentrum für Nanotechnologie auf dem Gelände der IBM in Rüschlikon gelegt. Der Neubau umfasst 6000 qm, davon allein 900 qm Reinraumfläche, und stellt ab 2011 eine erstklassige Forschungsumgebung zur Verfügung. Die Investition ist Teil einer strategischen Partnerschaft beider Institutionen und stellt einen Gewinn für den Wissens- und Wirtschaftsstandort Schweiz dar. Eine Zusammenarbeit steht auch weiteren interessierten Partnern offen. weiter lesen
OLED-Displays mit Tintenstrahldrucker günstig produzieren
Patrick Müller am 29. 5. 2009Epson druckt organisches Material grossflächig im Ink-Jet-Verfahren

Die organische Schicht des 14-zölligen OLEDs konnte Epson im Tintendruckverfahren aufbringen.
Epson hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich organisches Material für selbstleuchtende Displays im Ink-Jet-Verfahren grossflächig aufbringen lässt, berichtet heise online. Der Druckerspezialist forscht seit geraumer Zeit an der Möglichkeit, organische Displays im Tintendruckverfahren zu produzieren. Nun hat Epson seine Mikro-Piezo-Tintentechnik nach eigenen Angaben so weit verfeinert, dass sich Flächen mit Volumenabweichungen von weniger als einem Prozent bedrucken lassen. Das Besondere an der Mikro-Piezo-Technik sind die superfeinen Tröpfchen und die variablen Punktgrössen: In der Mitte grosser Flächen kann “gekleckst” werden, am Rand fein gezeichnet.
weiter lesen
Stabilisierungsmassnahmen Innovationsförderung
Thomas Meier am 28. 5. 2009Die Eidgenössischen Räte haben in der Märzsession der zweiten Stufe der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen zugestimmt. 21,5 Millionen der insgesamt genehmigten 700 Millionen Franken fliessen in die Innovationsförderung und Forschungsunterstützung. Die finanziellen Mittel werden eingesetzt für die Aufstockung der F&E-Förderkredite, für die Lancierung eines Innovationsschecks als Pilotprojekt und die thematische Sensibilisierung der Zielgruppen. weiter lesen
Höchste Sicherheit für Zürcher Westumfahrung
Thomas Meier am 11. 5. 2009Für die elektrische Infrastruktur im Tunnel ist Dätwyler Cables weltweit einer der kompetentesten Ansprechpartner. Auch die im Frühjahr 2009 eröffnete Zürcher Westumfahrung vertraut auf die bewährten Verkabelungslösungen für den einwandfreien Betrieb verschiedener elektromechanischer Anlagen. In den fünf Autobahntunnel mit einer Gesamtlänge von über 13 Kilometern wurden mehrere hundert Kilometer Sicherheitskabel unterschiedlichster Typen sowie Systemkomponenten von Dätwyler Cables installiert. weiter lesen
Lösen Phase-Change-RAMs Flashspeicher ab?
Patrick Müller am 7. 5. 2009Samsungs startet Massenproduktion von PRAM (Phase Change RAM)-Chips im Juni
Der südkoreanische Halbleiterspezialist Samsung will im Juni Muster seiner nichtflüchtigen 512-MBit-PRAM-Chips ausliefern und mit der Massenproduktion in seiner 200-mm-Wafer-Fertigungslinie beginnen. PRAMs (Phase-change Random Access Memory) sollen gemäss Samsung die Vorteile von NOR-und NAND-Flash-Speicher vereinen. Ein grosser Vorteil von PRAMs sind ihre hohe Geschwindigkeit. Da Daten geschrieben werden können ohne die alten vorher löschen zu müssen, sollen sie laut Samsung 30 mal schneller sein als herkömmliche Flashspeicher und zehn mal so lange halten.
weiter lesen
Roboter kann dazulernen wie ein Kleinkind
Thomas Meier am 4. 5. 2009Wie der Tagesanzeiger berichtet, hat der Roboter CB2 seit seiner ersten Vorstellung im Jahr 2007 einiges dazu gelernt. Demnach kann die einem Kleinkind nachempfundenen Maschine mithilfe eines Menschen inzwischen laufen. Unter der weichen, hellgrauen Silikonhaut verarbeiten Prozessoren laufend alle Daten. Der 130 Zentimeter grosse Android ist einer der höchstentwickelten Roboter Japans, weil er dazulernen kann wie ein Kleinkind. weiter lesen
Computer gegen Menschen in der US-Quizshow JEOPARDY!
Thomas Meier am 28. 4. 2009Ausgeklügelte Frage-Antwort-Technologie als zentrale wissenschaftliche Herausforderung in einer Neuauflage des Mensch-gegen-Maschine-Wettbewerbs.
IBM gibt Einzelheiten eines neuen Computersystems bekannt, das in der Lage sein wird, in der beliebten US-Quizshow JEOPARDY! gegen Menschen anzutreten. Sony und CBS Television Distribution, die die Sendung produzieren und weltweit vertreiben, haben Pläne angekündigt, einen entsprechenden Mensch-gegen-Maschine-Wettbewerb zu veranstalten. weiter lesen
Studie belegt: Dauerschallpegel wird immer höher
Patrick Müller am 27. 4. 2009Musik – von Genuss bis zu Gefahr

Der Dauerschallpegel des Dire Straits Titels «So Far Away» betrug 1985 88 dB - 2005 waren es 99 dB. Das bedeutet über 10 Mal mehr Schallenergie.
Musik in digitalen Formaten wie CD, MP3, WMA oder WAV wurde in den letzten 25 Jahren immer lauter. Wie eine neue Suva-Studie zeigt, nahm der Dauerschallpegel um rund 10 Dezibel zu und dies kann für das Gehör gefährlich werden.
weiter lesen













