FPGA fürs Handy
Thomas Meier am 26. 8. 2009FPGAs (Field Programmable Gate Array) gelten als flexibel aber stromhungrig und eigneten sich daher bislang kaum für den Einsatz in mobilen Geräten wie Handys. Das will das Startup SiliconBlue mit dem auf der Hot Chip Conference gezeigten FPGA iCE65 nun ändern, wie heise berichtet. Er soll im 32-kHz-Leerlauf gerade einmal zwischen 8 µA (iCE65L02) und 75 µA (iCE65L16) schlucken. Bei 32 MHz sind es dann 3 respektive 24 mA. Der kleinste Chip hat dabei 1792 und der größte 19.896 Logikzellen. Der eingebaute Speicher rangiert zwischen 64 und 384 KBit. weiter lesen
Recycling-Grossanlage für Lithium-Ionen-Akkus
Grossfabrik zum Recycling von Autoakkus in USA geplant
Patrick Müller am 21. 8. 2009
Das US-Energieministerium fördert eine kalifornische Firma mit insgesamt 9,5 Millionen Dollar, die die erste Grossfabrik zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen in dem Land aufbauen will, berichtet heise online.
Das Unternehmen namens Toxco aus Anaheim will die Mittel verwenden, um eine bestehende Fabrik in Lancaster, Ohio, entsprechend aufzurüsten. Dort werden bereits jetzt Bleisäurebatterien und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus recycelt, die in den aktuellen Hybrid-Fahrzeugen verbaut sind. weiter lesen
Sony präsentiert Lithium-Ferrophosphat-Akku
Explosionssicherer Lithium-Akku für hohe Ströme
Patrick Müller am 17. 8. 2009
Ein neuartiges Kathodenmaterial ist das Hauptmerkmal eines neuen Li-Ion-Akkus von Sony, der besonders leicht, sicher, langlebig und hochstromfest sein soll, berichtet Heise Online. Der Hersteller verwendet erstmals olivines Lithium-Ferrophosphat (LiFePO4) – wie der Amerikanische Hersteller A123 Systems bereits seit längerem. weiter lesen
Schärfere Bilder in der Elektronienmikroskopie
Thomas Meier am 12. 8. 2009
Graphene (hell) auf einem Iridium-Substrat (dunkel) aufgenommen mit einem LEEM: (a) mit herkömmlichen Detektor (b) mit Medipix2 Dektektor. Der Ausschnitt misst 15,5 μm x 15,5 μm im Original.
Forscher des IBM T.J. Watson Research Centers sowie der niederländischen Universitäten Leiden und Twente haben die Auflösung von so genannten Niederenergie-Elektronenmikroskopen (LEEM) dank dem Einsatz eines neuartigen Detektors, dem Medipix2, um das 2,5-fache verbessert. Damit lassen sich Materialien auf der Mikro- und Nanometerskala effizienter und exakter untersuchen. Das Wachstum sehr dünner Schichten, wie etwa Graphen, kann zum Beispiel mitlaufend beobachtet und so gezielt erforscht und kontrolliert werden. weiter lesen
Reife Ananas und leckeres Schweinefleisch
Thomas Meier am 7. 8. 2009Kunden wünschen frische Lebensmittel, die weder unreif noch verdorben sind. Ein neues System könnte die Sicherheit und die Qualität von Nahrungsmitteln zuverlässig, schnell und kostengünstig überprüfen. Ein Beispiel: der Reifegrad von Ananas.
Beim Kauf einer Ananas steht der Kunde oft ratlos vor dem Supermarkt-Regal: Welche ist schon reif? Isst man die Frucht sofort, ist sie oft noch nicht süß genug, liegt sie zu lange, bekommt sie faulige Stellen. Laboruntersuchungen sind für solche Fragestellungen zu langsam und zu kostenintensiv. weiter lesen
WLAN mit 600 Mbit/s kommt im SeptemberNeuer WLAN-Standard 802.11n wird voraussichtlich im September ratifiziert
Patrick Müller am 30. 7. 2009
«Endlich ist es soweit: Der WLAN-Standard IEEE 802.11n wird voraussichtlich im September genehmigt», freut sich Matthew Gast, Chief Technologie Officer von Trapeze Networks. Der erste Entwurf des WLAN-Standards IEEE 802.11n wurde bereits am 20. Januar 2006 verabschiedet. Dank der Nutzung mehrerer Sende- und Empfangsantennen zur drahtlosen Kommunikation (MIMO (Multiple Input Multiple Output) kann der neue Standard bis zu 600 Mbit Daten pro Sekunde übertragen. Der aktuelle WLAN-Standard IEEE 802.11g erlaubt maximal 54 Mb/s. weiter lesen
PSI-Solarforscher erhält ASME-Preis Prof. Aldo Steinfeld erhält Auszeichnung für Arbeiten zu erneuerbaren Energien
Patrick Müller am 23. 7. 2009
Konzentrierte Sonnenenergie kann technisch nicht nur zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden, man kann mit ihrer Hilfe auch Brennstoffe wie Wasserstoff oder indirekt sogar flüssige Treibstoffe produzieren. Nun wurde einer der Pioniere auf diesem Gebiet, Professor Aldo Steinfeld vom Paul Scherrer Institut und der ETH Zürich, mit dem Yellott Award, dem Preis des amerikanischen Ingenieursverband ASME für Arbeiten zu erneuerbaren Energien ausgezeichnet. weiter lesen
CANopen über Bluetooth
Patrick Müller am 20. 7. 2009Die internationale Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation (CiA) hat die Special-Interest-Group (SIG) “CANopen via Bluetooth” gegründet. Beim ersten Treffen einigten sich die Teilnehmer darauf, die CANopen-Kommunikationdienste (z. B. Servicedatenobjekte und Prozessdatenobjekte) auf die Bluetooth-Protokolle abzubilden. Die Gruppe will auch einen CANopen-zu-Bluetooth-Router standardisieren, um eine Durchgängigkeit in heterogenen Netzwerksystemen zu gewährleisten. „Der Aufgabenbereich der Gruppe ist nicht auf Bluetooth gegrenzt, auch andere Funktechniken sollen auf Mitgliederwunsch behandelt werden,“ sagte CiA-Mitarbeiter Reiner Zitzmann. Der SIG-Vorsitzende, Harm-Peter Krause (ESD), lädt alle Interessierten ein, sich an der Standardisierung von CANopen über Bloetooth zu beteiligen.
Organische Solarzelle erreicht Rekord-Wirkungsgrad
Patrick Müller am 17. 7. 2009
Die Tandemsolarzelle erreicht einen Wirkungsgrad von 5,9%.
In einem gemeinsamen Forschungs und Entwicklungs Projekt mit dem IAPP (Technische Universität Dresden) und der BASF SE hat Heliatek GmbH, Dresden, einen Rekordwert für Solarzellen auf Grundlage von im Vakuum aufgedampften organischen Molekülen erzielt: ein Wirkungsgrad von 5,9 % auf einer aktiven Fläche von 2 cm2 wurde durch das National Renewable Energy Laboratory (NREL) bestätigt. Der höchste zertifizierte Wert für organische Solarzellen mit einer aktiven Fläche grösser als 1 cm² lag bisher bei 5,4% für eine sogenannte Plastik-Solarzelle, also eine Zelle auf der Basis von aus Lösung aufgebrachten Polymerschichten. weiter lesen
«Magmite» übertrumpfte Konkurrenz ETH-Team gewinnt mit Mikroroboter in Graz den Robocup 2009
Patrick Müller am 8. 7. 2009
«Magmite», die magnetische Milbe, ist ein Mikroroboter, der dribbeln und Tore schiessen kann. Und das besser als andere Mikroroboter. Deshalb gewann das ETH-Team um Dominic Frutiger und Brad Kratochvil am letzten Wochenende am Robocop 2009 in Graz wiederum den Weltmeistertitel in der Sparte «Nanosoccer» ähnlich überlegen wie vor zwei Jahren in Atlanta (USA). «Wir nennen uns nun die unangetasteten Weltmeister im Mikroroboter-Fussball», freut sich Teamleader und Coach Frutiger, Doktorand am Institut für Robotik und Intelligente Systeme (IRIS) von Professor Bradley Nelson. weiter lesen
















