An sich ist dies noch nichts besonders innovatives. Der Clou der Kamera ist, dass sie dank einem innovativen Geschäftsmodell ermöglicht, Machine Vision in Bereiche zu bringen, welche heute aufgrund der hohen Kosten von frei verkäuflichen industriellen Kameras noch undenkbar sind. Der Preis pro System konnte gegenüber heute bekannten Lösungen um Faktoren reduziert werden. Die Kamera wurde sowohl Hardware- wie auch Softwaremässig konsequent kostenoptimiert. Auf Schnickschnack wurde bewusst verzichtet, um eine schlanke (eben „lean“) Plattform zu erhalten, welche bei Bedarf selbst oder durch SCS individuell ergänzt werden kann.
Die Community entwickelt weiter
Die Kosten können deshalb sehr niedrig gehalten werden, weil SCS sich entschieden hat, die Plattform vollständig als Open Source Projekt zu entwickeln und die Community, welche die Plattform weiter entwickelt und verbessert aktiv zu fördern und zu unterstützen. So sind heute eine vollständige Entwicklungsumgebung, ein angepasstes uClinux Betriebssystem und ein komfortables Software-Framework zur Programmierung der Kamera inklusive Beispielen frei verfügbar. Sogar Schema, Layout und Materialliste der Hardware können gratis bezogen und weiter verwendet werden. Die Open Source Lizenzmodelle wurden bewusst so gewählt, dass es für eine Firma möglich ist, die eigenen Algorithmen und Software-Teile zu schützen und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten.
Supercomputing Systems AG


