Grossfabrik zum Recycling von Autoakkus in USA geplant

Recycling-Grossanlage für Lithium-Ionen-Akkus

Patrick Müller am 21.08.2009

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Lithium-Akku eines Chevrolet Volt. (Bild: www.autobloggreen.com)

  Das US-Energieministerium fördert eine kalifornische Firma mit insgesamt 9,5 Millionen Dollar, die die erste Grossfabrik zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen in dem Land aufbauen will, berichtet heise online.   Das Unternehmen namens Toxco aus Anaheim will die Mittel verwenden, um eine bestehende Fabrik in Lancaster, Ohio, entsprechend aufzurüsten. Dort werden bereits jetzt Bleisäurebatterien und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus recycelt, die in den aktuellen Hybrid-Fahrzeugen verbaut sind.

 

Wirtschaftlich gesehen gibt es eigentlich nur einen geringen Anreiz, Lithium-Ionen-Batterien wiederaufzuarbeiten. Die meisten Akkus enthalten gewichtsmässig nur geringe Mengen Lithiumkarbonat, und das Material ist im Vergleich zu anderen Metallen derzeit relativ billig.

 

Experten glauben trotzdem, dass eine Recycling-Infrastruktur nützlich wäre – auch um Ängsten zu begegnen, dass der weiträumige Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien in Fahrzeugen zu einer Knappheit von Lithiumkarbonat führen könnte. Ausserdem soll so einer Abhängigkeit von Produktionsländern wie China, Russland oder Bolivien begegnet werden, die die meisten Reserven kontrollieren.

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