
Die Roboter hatten die Aufgabe, auf einem vorgegebenen Bauplatz einen möglichst hohen Turm oder Tempel aus runden Holzklötzen und Balken zu bauen.

Nach Schweizermeistertitel wird Team «Dynamo» von der HSR an der «Eurobot» 3.ion] Nach dem Gewinn des Schweizermeistertitels vor zwei Wochen in Yverdon-les-Bains hat das Team «Dynamo» der HSR Hochschule für Technik Rapperswil die Europameisterschaft für autonome Roboter «Eurobot» auf dem 3. Rang abgeschlossen. Am Turnier, das vom 21. bis 24. Mai 2009 im französischen la Ferté-Bernard stattgefunden hat, nehmen jeweils etwa 50 Teams aus ganz Europa teil, die zuvor an den nationalen Meisterschaften einen Podestplatz belegt haben. Erst einmal konnte bisher ein Vertreter der HSR an den europäischen Finalspielen das Treppchen besteigen: vor zehn Jahren mit dem Vize-Europameistertitel. Umso erfreulicher ist deshalb der Gewinn der Bronzemedaille vom vergangenen Wochenende.
«Die Tempel von Atlantis». Erst vor zwei Wochen konnte das Team «Dynamo» der HSR Hochschule für Technik Rapperswil in Yverdon-les-Bains den Schweizermeistertitel in den nationalen Wettkämpfen für autonome Roboter feiern. Wie die Schweizermeisterschaften fand auch die Europameisterschaft unter dem Motto «Die Tempel von Atlantis» statt. Die Roboter hatten die Aufgabe, auf einem vorgegebenen Bauplatz einen möglichst hohen Turm oder Tempel aus runden Holzklötzen und Balken zu bauen. Die Matches dauerten jeweils 90 Sekunden, in denen sich zwei Roboter auf dem Bauplatz duellierten. Die Roboter mussten dabei völlig autonom arbeiten, es war also keine Fernsteuerung oder Beeinflussung von aussen erlaubt. Ebenso mussten sie die Bauelemente auf dem Spielfeld selbst suchen. Diverse Schwierigkeiten zu Beginn des Turniers hatte das Rapperswiler Team verschiedene Schwierigkeiten zu bewältigen: Der Roboter musste während des Turniers über Nacht an die etwas anderen Spieltische und Spielsteine in Frankreich angepasst werden. Danach lief es dem Rapperswiler Roboter allerdings rund: Nach den Qualifikationsspielen lag er auf Platz drei und schaffte schliesslich den Einzug ins Halbfinale. Erst dort wurde die Mannschaft der HSR vom italienischen Team der Universität Catania – und wegen Problemen mit dem grellen Scheinwerferlicht – gestoppt. Im kleinen Final konnten sich die Rapperswiler dann gegen das Roboter-Team der technisch-naturwissenschaftlichen Universität aus Trondheim die Bronzemedaille sichern. Der Europameistertitel ging schliesslich an das französische Studententeam «Microb Technology».

