Drittes Swiss PLM-Forum an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Thomas Meier am 13.11.2009

Am Donnerstag, 12. November 2009, fand an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil das dritte «Swiss PLM-Forum» statt. Rund 130 Besucherinnen und Besucher erfuhren in diversen Referaten Wissenswertes über den Einsatz von Product Lifecycle Management in der Praxis.

An einer Fachausstellung präsentierten zudem über dreissig Systemlieferanten und Dienstleister ihre Angebote. Eine der wesentlichen Herausforderungen für Industrieunternehmen ist die Beherrschung der Produkt- und Prozesskomplexität. Von zentraler Bedeutung dabei ist, dass alle relevanten Produktdaten stets verfügbar sind – und zwar von der Entwicklung bis zum Vertrieb. In diesem Zusammenhang kommt das Product Lifecycle Management zum Zug: Abläufe können effizienter gestaltet und Kosten gespart werden. In immer mehr Unternehmen werden deshalb PLM-Systeme eingesetzt – nicht mehr nur in grossen Konzernen, sondern immer häufiger auch in KMU. Entsprechend wichtig ist es für Entscheidungsträger in Unternehmen, regelmässig aktuelle, produktneutrale Informationen zu PLM-Systemen zu erhalten. Genau dies hat das Swiss PLM-Forum zum Ziel, das dieses Jahr bereits zum dritten Mal an der HSR durchgeführt wurde. In diversen Referaten stellten Experten aus Forschung und Wirtschaft ihre Erfahrungen und Kenntnisse einem breiten Publikum aus PLM-Anwendern und PLM-Interessierten vor.

Referate gewähren Einblicke in die Praxis

 

Prof. Dr. Martin Eigner, der den Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung an der Universität Karlsruhe leitet, beleuchtete in seinem Referat zukünftige Trends im Bereich von PLM-Systemen. Danach illustrierte Adrian Brogle, Leiter Informatik bei Jakob Müller AG, welchen Nutzen der Einsatz eines PLM-Systems bei der Jakob Müller AG gebracht hat, welche Probleme bei der Einführung gelöst werden mussten und wie es zu einem heute nicht mehr wegzudenkenden Werkzeug geworden ist. Nach einer kurzen Pause erläuterten Robert Wieland, Projektleiter der Firma gicom GmbH, sowie Tjark de Vries, Head of CAD/PDM der Bühler AG in Uzwil, ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit CAx- , PLM- und ERP-Systemen. Während Robert Wieland vor allem auf PLM- und ERP-Aspekte rund um die Produkt­entstehung einging, stellte Tjark de Vries Lösungen vor, wie innerhalb eines international tätigen Unternehmens verschiedene Ansprüche aus der CAx-Welt in ein PLM-System integriert werden können.

www.hsr.ch

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