Und schon wieder versucht ein schlauer Kopf Google vom Such-Thron zu stossen. Nachdem der ehemalige IBM-Mitarbeiter Tom Costello und seine Frau Anna Patterson, die zuvor bei Google tätig war, mit cuil (ausgesprochen "cool") wohl gescheitert sind, sägt jetzt der Mathematica-Erfinder Stephen Wolfram mit einem Team von etwa hundert Mitarbeitern am Google-Ast.
Wie berechnet man Antworten?
Wie heise-online berichtet, soll Wolfram Alpha nicht Ergebnislisten ausliefern, sondern echte Fragen beantworten können, etwa "Was ist die 300ste Stelle von Pi?"
Statt wie Google auf Basis der eingegebenen Suchbegriffe die relevantesten Seiten herauszusuchen, soll Wolfram Alpha die Antworten berechnen. Dazu soll das System Techniken aus den Bereichen des Parsens natürlicher Sprache und formale Modelle aus verschiedenen Wissenschafts- und anderen Bereichen kombinieren.
Bislang hat offenbar nur ein ausgewählter Aussenstehender einen Blick auf Wolfram Alpha werfen können. Nova Spivack von Twine.com zeigte sich von dem Projekt beeindruckt. Für die breite Öffentlichkeit soll Wolfram Alpha im Mai an den Start gehen.
Alternativen zu Google, Microsoft & Yahoo
Sagt Ihnen ChaCha, TWERQ oder Exalead etwas? Wenn nicht, dann sollten Sie mal einen Blick auf die Seiten "The Search Race" oder "Alt Search Engines" werfen. Die Seiten listen alternativen zu Google, Microsoft, Yahoo & Co. auf.


