ABB vergibt Forschungspreise

Thomas Meier am 25. 11. 2009

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Doktorvater Robert Riener, ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach sowie Preisträger Tobias Nef und Jasmin Staiblin, Landeschefin ABB Schweiz, am offiziellen ETH-Tag.

ABB Schweiz unterstützt innovative Ideen und kreative Forschungsansätze nicht nur im eigenen Haus, sondern auch ausserhalb. Die Schweizer Landesgesellschaft arbeitet regelmässig mit den eidgenössischen Hochschulen, der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Paul Scherrer Institut zusammen und verleiht jedes Jahr zwei ABB-Forschungspreise an junge Wissenschaftler. Die Preise – je einer im Bereich Energietechnik und Automation – werden an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der École Polytechnique Fédérale Lausanne (EPFL) vergeben. Sie sind jeweils mit 5000 Franken für eine Diplomarbeit und mit 10′000 Franken für eine Doktorarbeit dotiert.

ETH-Doktorarbeit für roboterunterstützte Therapie

Mitte November empfing Prof. Tobias Nef im Rahmen des festlich begangenen ETH-Tags den ABB-Forschungspreis 2009 über 10′000 Franken. Er wurde für seine hervorragende Doktorarbeit „ARMin – Multimodal Robot for the Movement Therapy of the Upper Extremities“ ausgezeichnet, in der er robotergestützte Therapieformen zur neurologischen Rehabilitation von Arm- und Handbewegungen untersucht. Ihn interessiert vor allem, wie die Interaktion von Mensch und Roboter bei der Bewegungstherapie funktioniert und wie die entsprechenden Steuerprogramme der Roboter aussehen müssen. Der Ansatz verspricht eine schnellere und durch kontinuierliche Messungen nachweisbare Heilung von Patienten sowie eine Entlastung der betreuenden Physiotherapeuten

Die Dissertation überzeugte die Jury aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz und ihres interdisziplinären Ansatzes. Dieser vereint eine exzellente Ingenieurleistung sowie eine erstklassige wissenschaftliche Forschung und klinische Anwendung. Als sichtbares Produkt dieser Arbeit wird der Rehabilitationsroboter ARMin III bereits in der klinischen Praxis eingesetzt.

Dissertation an der EPFL mit Patenteingabe
Bereits im Oktober vergab ABB den Forschungspreis im Fachgebiet Energietechnik. Gleich zwei Doktoranden erhielten an der offiziellen EPFL-Diplomfeier in Lausanne je eine Check über 4′500 Franken.

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Mauro Lorenzi, Stellvertretender Leiter der ABB Sécheron SA in Genf (rechts), übergibt den ABB-Forschungspreis.

Dr. Toufann Chaudhuri wurde für seine Dissertation „Cross connected multilevel voltage source inverter topologies for medium voltage applications“ ausgezeichnet. Dabei würdigte die Jury vor allem seinen äusserst innovativen Forschungsansatz für eine wichtige Thematik in der Industrieapplikation. Dank seiner neuartigen Herangehensweise konnte Chaudhuri sogar zwei internationale Patente eingeben.

Dr. Etienne Robert erhielt den ABB-Forschungspreis für seine Doktorarbeit „Experimental investigation of unstrained diffusion flames and their stability“. Der Jury gefiel seine Kombination von solider wissenschaftlicher Recherchearbeit und technologisch hochstehenden Experimenten in einer eigens dafür entwickelten Versuchsanlage.

Eine spezielle Erwähnung der Jury mit je 500 Franken erhielten Yann Gramegna und Nathanaël Chollet für ihre gemeinsame Diplomarbeit „The energy question in megalopolis: another powerhouse for Tokyo“, die sich mit der Energieproblematik bei der städtebaulichen Planung von Megastädten auseinandersetzt.

www.ch.abb.com

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Kommentare

Ein Kommentar zu “ABB vergibt Forschungspreise”
Zeitschrift Technica – Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie » ABB vergibt Forschungspreise an Doktoranden der ETH und EPFL 26.11.2009 10:38 Uhr

[...] Der detaillierte Bericht mit zwei Fotos auf der Website von megalink. [...]

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